Verbrauch eines Dörrautomaten

Stromverbrauch eines Dörrautomaten

Ein Dörrgerät kostet natürlich Geld, nicht nur den Anschaffungspreis, welcher ja sehr variabel ist, sondern auch laufende Kosten, die weniger durchsichtig sind. Der Anschaffungspreis eines Dörrautomaten liegt auf der Hand, der Stromverbrauch kann leicht errechnet werden. Hierzu folgt eine Beispielrechnung für drei unterschiedlich leistungsstarke Geräte:

Was verbraucht ein Dörrautomat?

Stromverbrauch eines DörrautomatenDas Ezidri Rohkost-Dörrgerät Ultra FD 1000 verfügt zum Beispiel über eine Leistung von 1.000 Watt. Damit ist der Dörrautomat von Ezidri einer der leistungsstärken, aber auch eins der verbrauchsintensivsten Geräte. Aus den 1.000 Watt Leistung kann berechnet werden, wie viel Strom innerhalb eines Dörrvorganges verbraucht wird. Wird von einer Trocknungsdauer von etwa 10 Stunden ausgegangen, werden 10 h x 1.000 Watt / h Strom verbraucht. Das heißt, es werden für einen Dörrvorgang 10.000 Watt, also genau zehn Kilowattstunden Strom investiert. Durchschnittlich kostet eine Kilowattstunde Strom etwa 30 Cent. 10 Kilowattstunden x 0,30 € / Kilowattstunde ergeben Gesamtkosten von 3,00 €.

Der Excalibur Mini Dörrautomat hingegen verfügt über eine Leistung von 220 Watt und ist somit ein verbrauchsarmes Gerät. Hier ergibt sich bei einer Betriebszeit von 10 Stunden und einem Preis von 30 Cent pro Kilowattstunde: 10 Stunden x 220 Watt / Stunde = 2.200 Watt. 2.200 Watt / 1.000 Watt / Kilowattstunde = 2,2 Kilowattstunden. 2,2 Kilowattstunden x 0,30 € = 0,66 €.

Ein Mittelklassegerät hinsichtlich des Stromverbrauchs ist zum Beispiel das Infrarot Rohkost Dörrgerät CI IR D5. Dieses verfügt über eine Leistung von 500 Watt, womit der Verbrauch genau der Hälfte des Verbrauches des EzidriRohkost-Dörrgerät Ultra FD 1000 entspricht und bei 1,50 € pro Dörrvorgang, mit einer Dauer von 10 Stunden und einem Kilowattstundenpreis von 30 Cent, liegt.

Sonstige Kosten: Lohnt sich die Anschaffung eines Dörrgerätes?

Neben dem Anschaffungspreis und den laufenden Stromkosten verursacht ein Dörrautomat kaum weitere Kostenfaktoren. Nur das Lebensmittel, welches gedörrt werden soll, muss noch angeschafft werden. Hier richten sich die Kosten jedoch nach den individuellen Vorlieben und sind stark variabel. Obst und Gemüse aus dem Garten verursacht beispielsweise keine weiteren Kosten, wohingegen Pilze aus dem Supermarkt einige Euro zusätzlich bedeuten.

Die Anschaffung eines Dörrautomaten lohnt sich dennoch, denn das dehydrierte und konservierte Lebensmittel ist frei von Chemikalien wie beispielsweise Schwefel, welcher konventionellem Dörrobst gern beigesetzt wird. Auch ist der Preis von selbst gedörrten Lebensmitteln um ein vielfaches kleiner, als von fertig dehydrierten Obst aus dem Supermarkt. Des Weiteren bietet ein eigenes Dörrgerät viel mehr Möglichkeiten, so dass auch speziellere Früchte oder ähnliches konserviert und später konsumiert werden können.


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